Losung

für den 21.01.2018

So habt nun Acht, dass ihr tut, wie euch der HERR, euer Gott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken.

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Evangelische Kirche im Rheinland
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Bonner Eindrücke von der Landessynode 2018

In Bad Neuenahr tagt die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland, auch mit den gewählten Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kirchenkreis Bonn. Lesen Sie die persönlichen Eindrücke:

Vertreter der Bonner Kreissynode auf der Landessynode: Superintendent Eckart Wüster (v.l.), Dorothea Geffert, Wolfgang Albers, Ulrich Hamacher, Pfarrerin Dr. Wibke Janssen, Assessor Wolfgang Harnisch (Foto: J.Gerhardt) LupeVertreter der Bonner Kreissynode auf der Landessynode: Superintendent Eckart Wüster (v.l.), Dorothea Geffert, Wolfgang Albers, Ulrich Hamacher, Pfarrerin Dr. Wibke Janssen, Assessor Wolfgang Harnisch (Foto: J.Gerhardt)

Mut zur Ökumene

Hier ein erster Eindruck des Synodalen Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, von der Kirchenleitung berufenes Mitglied der Landessynode: "Die Synode vermittelt einmal mehr das tiefe demokratische Selbstverständnis der rheinischen Landeskirche. Insbesondere das klare Bekenntnis zur Subsidarität im Verhältnis Kirchenleitung und Gemeinden ist ein wichtiges Signal an die Gemeinden vor Ort und wird die Kreativität stärken. Gleichzeitig zeigen wir Mut, die Ökumene voranzutreiben und das Zusammenleben mit den Muslimen zu gestalten." Dr. Landsberg ist Mitglied der Friedenskirchengemeinde in Bonn-Kessenich und Dottendorf.

Folgen gespannt dem Hauptvortrag der Synode über das Verhältnis von Christen und Muslimen: Dr. Gerd Landsberg und Pfarrer Wolfgang Harnisch (Foto: J. Gerhardt) LupeFolgen gespannt dem Hauptvortrag der Synode über das Verhältnis von Christen und Muslimen: Dr. Gerd Landsberg und Pfarrer Wolfgang Harnisch (Foto: J. Gerhardt)

„Stärker Lösungen vor Ort Vorrang geben"

Superintendent Eckart Wüster haben folgende Eindrücke bewegt: „Mir hat besonders gefallen, dass es mehr intensive inhaltliche Diskussionen im Plenum gab, als in den letzten Jahren. Dazu gehörte vor allem das beschlossene Friedenswort anlässlich des Endes des 1.Weltkrieges vor 100 Jahren und die Theologische Positionsbestimmung für die Begegnung mit Muslimen.

Im Friedenswort wird ein Paradigmenwechsel von der Lehre vom gerechten Krieg hin zur Lehre vom gerechten Frieden begründet. In der Positionsbestimmung für die Begegnung mit Muslime werden wir Christinnen und Christen ermutigt, „freimütig“ unseren Glauben an Jesus Christus, den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes in den Dialog einzubringen. Bischof Dr. Alex Malasusa aus Tansania meinte, wir sollten nur dann in einen Dialog eintreten, wenn wir uns unseres eigenen Glaubens gewiß seien.

Unter der Überschrift „Leichtes Gepäck“ wurde eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Verwltung zu vereinfachen und die Verwaltungsordnung zu entschlacken. Ziel ist es, sich schon jetzt auf eine schrumpfende Kirche vorzubereiten. Was wird benötigt, wenn wir kleiner und noch stärker als bisher schon eine Kirche des Ehrenamtes werden?

In diesem Zusammenhang passt auch, dass ein sog. „Erprobungsgesetz“ verabschiedet wurde. Die Kirchenleitung erhält in diesem Gesetz die Möglichkeit, für längstens 5 Jahre befristete und örtlich begrenzte Ausnahmen vom geltenden kirchlichen Recht zuzulassen. Diese Ausnahmen sollen Erkenntnisse bei der Frage bringen, ob die erprobten Maßnahmen in allgemein geltendes Recht umgesetzt werden sollen. Gemeinden, Kirchenkreisen und Verbänden können entsprechende Anträge stellen.

Wir stellen uns in der Rheinischen Kirche auf diese Weise auf die Veränderungen ein, die auf uns zukommen werden. Die Landessynode unterstützt mit ihren Beschlüssen die Überlegungen der Kirchenleitung, stärker als in der Vergangenheit Lösungen vor Ort Vorrang zu geben. Denn unsere Kirche ist eine vielfältige, bunte Kirche, in der es z.B. im Südrhein anderer Lösungen bedarf als in der Kölner Innenstadt“, so Superintendent Eckart Wüster, der auch Pfarrer der Kirchengemeinde Hersel ist und zugleich nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung,

Weitere Eindrücke folgen zeitnah am Ende der Synodentagung ab dem 12. Januar von Dorothea Geffert (Kirchengemeinde Vorgebirge), Pfarrerin Dr. Wibke Janssen, sie unterrichtet Religion an der Liebfrauenschule in Bonn, Ulrich Hamacher, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bonn und Region und Mitglied der Kreuzkirchengemeinde, von Pfarrer Wolfgang Harnisch (Kirchengemeinde Hardtberg), stellvertretender Bonner Superintendent, sowie Wolfgang Albers (Trinitatiskirchengemeinde Endenich), Mitglied der Kirchenleitung.

Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt jährlich Anfang Januar in Bad Neuenahr (Foto: J. Gerhardt) LupeDie Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt jährlich Anfang Januar in Bad Neuenahr (Foto: J. Gerhardt)

Alle Information, Beschlüsse und Wahlergebnisse sowie viele weitere Hintergründe zur Landessynode finden Sie immer aktuell auf: www.ekir.de

 

ger /



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